f & k auf der roten totz lücke. im hintergrund rechts unser primäres ziel
geplant war ursprünglich, den lenkerstrubel von der gemmi aus zu besteigen und retour über den fluesee zurück an die lenk zu gelangen.
bis kurz vor den gletscher war alles perfekt, sonne, gute laune, die sicherheit, es zum sechsten mal auf einen der gipfel des wildstrubels zu schaffen.dann, innerhalb knapp 15 min, wurde es erst etwas dunkel, dann ganz finster und wir standen mit unseren eisen im rucksack mitten in einem gewitter, wie schon lange nicht mehr erlebt. blitze, welche in nächster nähe einschlagen, donnergrollen, was uns mark und bein erschüttert, eisregen und kälte.
so wie das gewitter gekommen war, so verzog es sich wieder. und lies uns in unserer unsicherheit zurück, gehen wir weiter oder ziehen wir uns zurück. die widersprüchlichen prognosen der konsultierten wetter-apps, sowie der rückzug einer geführten seilschaft, lies auch uns umkehren.
logischerweise war dann das wetter den ganzen tag über problemlos.
wir wanderten anstelle der geplanten tour via rote totz lücke, chindbettipass über den ärtelepass auf die engstligenalp, schauten bei einem bier etwas wehmütig aber trotzdem zufrieden zum wildstrubel rüber und schmiedeten neue pläne...
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